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Weilheimer Tagblatt

Trubel um "neimodisches Glump"
Vorstellungen der Seeshaupter Dorfbühne schon vor der Premiere ausverkauft

Seeshaupt (rf) - Schon vor der Premiere waren alle neun Aufführungen des neuesten Stückes der Seeshaupter Dorfbühne „'s Elädrische" restlos ausverkauft. Es ist aber auch äußerst vergnüglich mitanzusehen, wie der g'standene Jungbauer, der Vorreitner Sixt (Fritz Ziegler) mit Hilfe vom Viehhändler und Schmuser Girgl (Manfred Tomulla) erreicht, „daß i als erster im ganzen Gau 's Elädrische hab". Seine Schwester Leni (Elisabeth Sterff) unterstützt ihn dabei, ganz im Gegensatz zur resoluten Mutter (Ortrud Hohenfeldt), die strikt gegen „des neimodische Glump is". Das Gesinde (Heinz Sperlich, Sylvia Bernwieser, Georg Finsterer und Robert Mayr) weiß nicht so recht, was es vom Fortschritt halten soll. Denn die neue Stalldirn (Susu Limbecker) erzählt von 'ihrer früheren Stelle „beim Baron", daß durch elektrische Maschinen die Arbeit zwar leichter geworden sei, aber der nun deswegen viele Knechte und Mägde ausgestellt hat. Im dritten Akt ist es dann doch soweit: 's Elädrische wird unter der Anleitung vom leicht trotteligen Beamten Stromer (Wolfgang Roth) verlegt. Es wird hell in der Stube, als die Glühbirne die alte Petroleumlampe ersetzt. So hell, daß die Albäuerin räsoniert: „So gmüatlich wie früher werd's wohl nimmer." Und diesmal widerspricht ihr keiner.
Den Spaß am Theaterspielen spürt man in jeder Szene. Viel Applaus gab es nicht nur für die Mimen, sondern auch für die vielen unsichtbaren Helfer.

 
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